Meret Schneider (GPS/ZH) forderte mit ihrer am 17. Juni 2020 eingereichten Motion 20.3647, die Tierschutzverordnung dahingehend anzupassen, dass die routinemässig praktizierte Tötung männlicher Küken in der Legehennenzucht unterbunden wird. Dies mit der Begründung, dass die Erzeugung und Tötung von sogenannten Eintagsküken als «Nebenprodukte» der hochspezialisierten Eierindustrie einer verfassungswidrigen Tierwürdemissachtung höchsten Grades entspricht. Ausserdem wird der Eigenwert der männlichen Tiere aus der Hybrid-Legehennenzucht durch die unmittelbare Tötung nach dem Schlupf vollständig negiert. Rund 2 Millionen Küken fallen dieser unethischen und rechtlich höchst problematischen Praxis jährlich zum…“Stopp dem Vergasen lebender Küken – dies fordert die von Meret Schneider im Nationalrat eingereichte Motion” weiterlesen

Die Motion 20.3648, eingereicht am 17. Juni 2020, verlangt, dass der Artikel 44 der Tierschutzverordnung dahingehend abgeändert wird, als dass die Beschäftigungspflicht verschärft wird und bei allen Schweine-Kategorien immer eingestreut werden muss. Der Begründungstext verweist darauf, dass Betonboden bei Schweinen nachweislich zu einer Verschlechterung der Klauen- und Gliedmassengesundheit führt. Eine Einstreupflicht würde die Gesundheit der Schweizer Schweine verbessern und bietet auch noch einige weitere Vorteile im Bereich Sauberkeit und Hygiene sowie die Möglichkeit einer Beschäftigung durch Wühlen. Weitere Informationen hier.

Nationalrat Martin Haab (SVP/ZH) hat im vergangenen März die Motion 20.3021 «Importverbot für tierquälerisch erzeugte Stopfleber» eingereicht. Der Bundesrat hat am 13. Mai 2020 die Ablehnung der Motion beantragt. In seiner Motion erinnert der Zürcher Nationalrat Martin Haab daran, dass «es in immer mehr zivilisierten Staaten nicht länger akzeptiert wird, dass Tiere – für das fragwürdige ‹Vergnügen› von einzelnen Personen – enorme und unnötige Qualen erleiden müssen». In den meisten europäischen Ländern, mit wenigen Ausnahmen wie Frankreich, Ungarn oder Bulgarien, ist das Stopfen von Gänsen…“Bundesrat lehnt Motion für ein Importverbot von Stopfleber ab” weiterlesen

In den Schweizer Schlachthöfen gibt es zahlreiche Mängel, vor allem auch bei der Betäubung und beim Entbluten der Tiere. Dies belegt die durch die Bundeseinheit für die Lebensmittelkette (BLK) zwischen Januar 2018 und März 2019 durchgeführte Analyse von 67 Schlachtanlagen. Verdeckte Videoaufnahmen von Tierrechtsorganisationen haben in der Vergangenheit wiederholt heftige Tierschutz-Verstösse ans Licht gebracht. Heute gilt für die Schlachthöfe die Selbstkontrolle. Die Kontrollen müssen aber unabhängig erfolgen, fordert nun Daniel Jositsch (Ständerat, SP/ZH) und dafür dränge sich die Einführung einer obligatorischen Videoüberwachung in bestimmten Schlachthofbereichen…“Obligatorische Videoüberwachungen in Schlachtbetrieben – dies fordert die von Daniel Jositsch kürzlich eingereichte Motion (20.3023)” weiterlesen

Die Kommissionsmotion (20.3005) beauftragt den Bundesrat, das Lebensmittelrecht so anzupassen, dass die Angabe zur Schlachtmethode bei Fleisch verpflichtend wird, und zwar für die heimische Produktion ebenso wie für das Importfleisch. Ohne Deklarationspflicht hat die Konsumentin oder der Konsument nicht die Möglichkeit, Kenntnis über die Schlachtmethode zu erlangen. Was bedeutet, dass die Konsumentin oder der Konsument möglicherweise Fleisch kauft und isst, welches sie oder er in Kenntnis der Schlachtmethode nicht tun würde. Die Deklarationspflicht ist auch im Sinne der Schweizer Bauern. «Es kann nicht sein, dass…“Transparenz bei der Schlachtmethode – Annahme der Kommissionsmotion durch den Nationalrat am 11. März 2020” weiterlesen

Martin Haab (SVP/ZH) forderte mit seiner am 2. März 2020 eingereichten Motion (20.3021), dass die Einfuhr von tierquälerisch erzeugter Stopfleber verboten wird. Ein entsprechendes Einfuhrverbot ist auch mit den internationalen Handelsverpflichtungen der Schweiz vereinbar: Sämtliche Abkommen sehen Ausnahmen für Massnahmen vor, welche zum Schutz der öffentlichen Sittlichkeit oder des Lebens und der Gesundheit von Tieren erforderlich sind. Das Stopfen von Gänsen und Enten ist bereits in fast allen europäischen Ländern verboten, aktuell noch mit wenigen Ausnahmen, wie z. B. Frankreich, Ungarn oder Bulgarien. Für die…“Martin Haab fordert ein Importverbot für tierquälerisch erzeugte Stopfleber” weiterlesen

Am Montag, den 2. März 2020, erhielten alt Nationalrätin Barbara Keller-Inhelder (SVP – SG) und Ständerat Thomas Minder (parteilos – SH) in Bern eine Auszeichnung für ihr Engagement für die Tierrechte im Parlament. Insbesondere reichte die damalige Nationalrätin Barbara Keller-Inhelder Ende 2018 eine Motion ein, in der ein Einfuhrverbot für Produkte aus tierquälerischer Erzeugung und die Gleichbehandlung von einheimischen und ausländischen Produzenten gefordert wurde. Thomas Minder, der seit zehn Jahren für den Kanton Schaffhausen im Ständerat tätig ist, hat stets für die Tiere gestimmt und…“«Triple A des Tierschutzes» – Barbara Keller-Inhelder und Thomas Minder für 2019 ausgezeichnet” weiterlesen

Gemäss der Umfrage, welche vom Tier-Parlament dieses Jahr durchgeführt wurde, haben die folgenden Kandidat*innen am besten abgeschnitten:  Stand: 10. Oktober 2019 KANTON AARGAU Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) Bachmann Luzia Meier Sandra   Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) Knüsel Alice   Die Unabhängigen (DU) Facchinetti Zsola Fischer Richard Kohler Sandra   Evangelische Volkspartei (EVP) Müller Samuel   Junge EVP Hofmann Cynthia Freie Wähler Leutwyler Jean-Pierre    Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) Berner Yannick Buhofer Barbara   Grüne Dietschi Markus Kälin Irène   Junge Grüne Teinilä Vera Tobler Hannes    Grünliberale (GLP) Betsche…“Top Kandidat*innen auf einen Blick” weiterlesen

Medienmitteilung Zürich, 9. Oktober 2019   Über den Tierschutz wird im Berner Parlament entschieden. Aber zu wenige der gewählten Amtsträger*innen setzen sich tatsächlich für die Tiere ein. Dennoch gibt es viele Parteien in der Deutschschweiz, denen das Tierwohl wichtig ist und vom Tier-Parlament zur Wahl empfohlen werden. Am 20. Oktober 2019 finden die eidgenössischen Wahlen statt. Nur mit der richtigen Zusammensetzung des Parlaments können Veränderungen und Verbesserungen im Tierschutz erzielt werden. Gemäss einer Umfrage, welche vom Tier-Parlament durchgeführt wurde, haben die Parteien folgendermassen abgeschnitten: Für…“Welche Parteien interessieren sich für den Tierschutz?” weiterlesen

Matthias Aebischer ist seit 2011 SP-Nationalrat (Bern) und setzt sich für den Tierschutz ein. ABSTIMMUNGEN IM NATIONALRAT Alle seine Abstimmungen zum Tierschutz waren in den letzten Jahren positiv: UMFRAGE 2019 Auch bei der diesjährigen Umfrage vom Tier-Parlament hat er in allen Kategorien positiv abgeschnitten: INTERVIEW Ein persönliches Interview mit Matthias Aebischer Sie hier: