Transparenz bei der Schlachtmethode – Annahme der Kommissionsmotion durch den Nationalrat am 11. März 2020

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Die Kommissionsmotion (20.3005) beauftragt den Bundesrat, das Lebensmittelrecht so anzupassen, dass die Angabe zur Schlachtmethode bei Fleisch verpflichtend wird, und zwar für die heimische Produktion ebenso wie für das Importfleisch.

Ohne Deklarationspflicht hat die Konsumentin oder der Konsument nicht die Möglichkeit, Kenntnis über die Schlachtmethode zu erlangen. Was bedeutet, dass die Konsumentin oder der Konsument möglicherweise Fleisch kauft und isst, welches sie oder er in Kenntnis der Schlachtmethode nicht tun würde. Die Deklarationspflicht ist auch im Sinne der Schweizer Bauern. «Es kann nicht sein, dass die Schweizer Bauern nach strengen Auflagen produzieren müssen, während vom Ausland Ware importiert wird, die unter weniger strengen Auflagen entstanden ist.», argumentiert Matthias Aebischer (SP/Bern).

Eine Minderheit lehnt die Motion ab. Eine umfassende Deklarationspflicht im Sinne der Angabe der Schlachtmethode erachtet sie, als administrativ zu aufwändig.

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