News

Importverbot für Stopfleber

30. Juni 2017

Die Organisation Stop Gavage Suisse hat eine Petition zur Unterstützung der von Nationalrat Matthias Aebischer (BE) eingereichten Motion 15.3832 «Importverbot für tierquälerisch erzeugte Produkte» lanciert.

http://bit.ly/2v2FzHz

Bitte unterzeichnen und weitersagen.

Vielen Dank!

Motion «Importverbot für tierquälerisch erzeugte Produkte» vom Nationalrat angenommen

7. Juni 2017

Eine fast historische Abstimmung fand am Mittwoch, 7. Juni 2017 im eidgenössischen Parlament statt: Der Nationalrat nahm die am 10. September 2015 von SP-Nationalrat Matthias Aebischer (BE) eingereichte Motion 15.3832 mit 97 zu 77 Stimmen bei 17 Enthaltungen an.

Die Motion beauftragt den Bundesrat, ein Importverbot für tierquälerisch erzeugte Produkte zu erlassen. Matthias Aebischer führte in seiner Begründung aus, dass Artikel 18 des Landwirtschaftsgesetzes (LwG) und Artikel 14 Absatz 1 des Tierschutzgesetzes (TSchG) die Möglichkeit bieten, aus Tierschutzgründen die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Tieren oder Tierprodukten einzuschränken oder zu verbieten. Dennoch werden leider nach wie vor zahlreiche tierquälerisch erzeugte Produkte in die Schweiz eingeführt.

In seiner Antwort...

Importverbot für lebende Hummer zu Speisezwecken vom Nationalrat abgelehnt

15. Juni 2017

Der Nationalrat hat die am 16. September 2015 von der grünen Nationalrätin Maya Graf (BL) eingereichte Motion 15.3860 «Importverbot für lebende Hummer zu Speisezwecken» am 15. Juni 2017 mit 109 zu 65 Stimmen bei 12 Enthaltungen abgelehnt.

Jedes Jahr werden 130'000 lebende Hummer zu Speisezwecken in die Schweiz eingeführt. In Kartons gestapelt, mit gefesselten Scheren und oft mit beim Transport abgebrochenen Fühlern leiden sie monatelang in Kühlhallen, wo sie zwischengelagert werden. Anschliessend werden die Meerestiere, die gemäss Studien über ein komplexes Nervensystem verfügen und schmerzempfindlich sind, auf ebenso qualvolle Weise getötet, indem sie lebend ins kochende Wasser geworfen werden.

Eine kürzlich erarbeitete Studie der Vereinigung Schweizer Kantonstierärztinnen und...

Importverbot für Jagdtrophäen vom Nationalrat abgelehnt

7. Juni 2017

Die am 19. Juni 2015 eingereichte und von der grünen Nationalrätin Maya Graf (BL) übernommene Motion wurde am 7. Juni 2017 mit 118 zu 72 Stimmen bei 2 Enthaltungen abgelehnt. Der eingereichte Text beauftrage den Bundesrat mit dem Erlass eines Importverbots für Jagdtrophäen von bedrohten Tierarten, namentlich von Elefanten, Nashörnern, Eisbären, sämtliche Primaten und Raubtieren. Zudem forderte die Motion ein Importverbot für alle Trophäen aus Gatterjagden.

In ihrer Begründung führte Maya Graf aus, dass unter den Jägern, die um den Globus reisen, um seltene Tiere zu erlegen, auch rund 1500 Schweizer pro Jahr sind (sechs Prozent der Jagdpatentinhaber). Zudem werden bei Jagden im Ausland Waffen und Methoden eingesetzt, die...

Parlamentarische Initiative 15.493 «Keine Subventionen für Fleischwerbung» vom Nationalrat abgelehnt

6. Juni 2017

Der Nationalrat hat der am 25. September 2015 von SP-Nationalrat Beat Jans (BS) eingereichten parlamentarischen Initiative in der Sitzung vom 6. Juni 2017 mit 115 zu 60 Stimmen bei 13 Enthaltungen keine Folge gegeben. Der eingereichte Text forderte, die rechtlichen Grundlagen so zu ändern, dass keine Bundessubventionen für Fleischwerbung mehr eingesetzt werden.

In seiner Begründung führte Beat Jans aus, dass die Schweiz jährlich 430'000 Tonnen Eiweissfuttermittel importiert. Allein die Sojaimporte haben sich in den letzten 20 Jahren verzehnfacht. Zur Sojaproduktion wird im Ausland eine Anbaufläche von rund 250'000 Hektar benötigt, was fast der gesamten Schweizer Ackerfläche entspricht. Ein Grossteil der abgeholzten Flächen des Amazonaswaldes wird für den Futteranbau verwendet....

Bei einem Pferderennen in St. Moritz musste ein Pferd eingeschläfert werden. Wie häufig sind solche tödlichen Unfälle?

17. Mai 2017

In ihrer am 15. März 2015 eingereichten Interpellation 17.3143 «Tierschutzmassnahmen im Pferdesport» bezog sich die SP-Nationalrätin Martina Munz (SH) auf einen Unfall beim Pferderennen «White Turf 2017» in St. Moritz, bei dem ein Pferd auf dem gefrorenen See so schwer stürzte, dass es eingeschläfert werden musste.

Der Pferdesport liegt in der Schweiz mit einem Jahresumsatz von 86 Millionen Franken an vierter Stelle hinter Fussball, Eishockey und Tennis. Jede Saison werden zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt. Leider, so Munz, würden diese aus finanziellen und Prestigegründen auch bei grenzwertigen Wetter- und Bahnbedingungen durchgeführt.

Im Detail fragte Martina Munz den Bundesrat, ob der tragische Unfall in St. Moritz mit geeigneten Massnahmen vermeidbar gewesen...

Erfüllt die Pelzdeklarationsverordnung ihren Zweck?

1. März 2017

17.5092 Fragestunde

Die grünliberale Nationalrätin Isabelle Chevalley (VD) befragte den Bundesrat zur Wirksamkeit des Vollzugs der 2012 in Kraft gesetzten Pelzdeklarationsverordnung. Sie erinnerte daran, dass der Bundesrat mit deren Einführung «insbesondere das Eindämmen der steigenden Einfuhren von Pelzprodukten aus Pelzen, die von Tieren aus schlechter Haltung stammen», durch eine bessere Information der Konsumenten bezweckt habe. Die Nationalrätin stellte die folgenden Fragen:

- Erfüllt die Pelzdeklarationsverordnung ihren Zweck? - Kann die Einfuhr von Pelzprodukten aus Pelzen, die von Tieren aus schlechter Haltung stammen, dadurch wirksam eingedämmt werden?

Der Bundesrat antwortete, der Zweck der Verordnung sei, die Konsumenten über die verwendete Tierart, die Herkunft und Gewinnungsart des Fells...

Die Schweiz geht schärfer gegen den illegalen Handel mit bedrohten Arten vor

13. Dezember 2016

Am 13. Dezember 2016 hat der Ständerat stillschweigend die am 24. September 2015 von CVP-Nationalrat Guillaume Barazzone (GE) eingereichte Motion 15.3958 (Illegaler Handel mit bedrohten Arten. Schärfere strafrechtliche Sanktionen in der Schweiz) angenommen.

In seiner Begründung führte Guillaume Barazzone aus, dass eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten durch Wilderei, Fischerei und illegalen Handel vom Aussterben bedroht ist. Allein der illegale Handel generiert weltweit Umsätze in Milliardenhöhe. Während mehrere EU-Länder die Strafmasse für illegalen Handel mit bedrohten Arten erhöht haben und Freiheitsstrafen vorsehen, gilt dieser in der Schweiz nach wie vor lediglich als Vergehen und wird in vielen Fällen nur mit einer Busse geahndet. Die Motion verlangte, das Bundesgesetz über...

Wie viele bei der Jagd angeschossene Tiere werden nicht aufgefunden und leiden an den Verletzungen?

22. September 2016

In ihrer am 22. September 2016 eingereichten Anfrage (16.1050) führte die grünliberale Nationalrätin Isabelle Chevalley (VD) aus, dass im Jahr 2014 gemäss der eidgenössischen Jagdstatistik 334 durch Schussverletzungen getötete Wildtiere aufgefunden wurden, darunter 30 Rothirsche, 191 Rehe und 15 Gämsen. Bei diesen Totfunden handelt es sich wahrscheinlich aber nur um einen Bruchteil des Wildes, das tatsächlich bei der Jagd durch eine Schussverletzung gestorben ist. Denn die Kantone sind nicht verpflichtet, eine Statistik über die Anzahl der angeschossenen und nicht aufgefundenen Tiere zu führen.

Die spärlichen verlässlichen Daten der kantonalen Jagdämter zu den Erfolgsquoten der Nachsuchen nach angeschossenem Wild variieren zwischen 35 und 65 Prozent. Das heisst, dass in der...

Unglaublicher Entscheid der eidgenössischen Räte: Der geschützte Höckerschwan darf künftig gejagt werden

23. August 2016

Die von Ständerat Paul Niederberger (NW) eingereichte und von den Ständeräten Isidor Baumann (UR), Hans Hess (OW) und René Imoberdorf (VS) mitunterzeichnete Motion 15.3534 «Eine sachgerechte Regulation des Höckerschwans ermöglichen» wurde von einer grossen Mehrheit des Ständerats und anschliessend auch vom Nationalrat ohne Bedenken angenommen.

Wie konnten unsere Vertreter in Bern nur einer solch unverhältnismässigen und unrealistischen Motion zustimmen?

Paul Niederberger, der die Motion am 10. Juni 2015, kurz bevor er den Ständerat verliess, einreichte, beklagte sich über zu grosse Höckerschwanpopulationen in der Schweiz. Der Schwan richte «durch Verkotung erhebliche Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen an» und sei «eine Quelle für mögliche Krankheiten». Da der Schwan seine natürliche...

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