News

Global Ban – Resolution des Europäischen Parlaments

17.10.2018
Für ein weltweites Verbot von Tierversuchen für kosmetische Mittel

Am 3. Mai 2018 hat das Europäische Parlament mit einer überwältigenden Mehrheit von 620 zu 14 Stimmen die Resolution 2017/2922(RSP) angenommen. Diese hat zum Ziel, das in der Europäischen Union geltende Verbot von Tierversuchen für Kosmetika auf alle Länder der Welt auszuweiten.

Die seit 2013 geltende EU-Kosmetikverordnung untersagt sowohl Tierversuche für die Inhaltsstoffe von kosmetischen Produkten in der EU als auch den Import von Produkten, welche die Bedingungen dieser Verordnung nicht erfüllen. Leider hat das europäische Verbot nicht viele Nachahmer gefunden. In 80 Prozent der Länder weltweit sind Tierversuche für Kosmetika nach wie vor erlaubt. Schätzungen zufolge werden jedes Jahr 500’000 Tiere...

Über Tiere in Zirkussen soll erst 2019 entschieden werden

22.08.2018

In ihrer am 29. Mai 2018 eingereichten Motion 18.3398 «Keine ungeeigneten Wildtiere mehr in Zirkussen» beauftragte die Aargauer Nationalrätin Irène Kälin (Grüne) den Bundesrat, in der Tierschutzverordnung (TSchV) eine Liste mit Wildtieren zu führen, die künftig nicht mehr auf Zirkustourneen mitgeführt werden dürfen.

In diesem Bereich hinke die Schweiz anderen Ländern nach, so Kälin. Die TSchV erlaubt es Zirkussen, von den Mindestanforderungen der Tierschutzverordnung abzuweichen, wenn die Platzverhältnisse an den Gastspielorten deren Einhaltung nicht zulassen. Die häufigen Ortswechsel führen zu zusätzlichem Stress für die Wildtiere. In 17 europäischen Ländern ist das Mitführen von Wildtieren bereits verboten.

Der Bundesrat beantragt in seiner Stellungnahme vom 22. August 2018 die Ablehnung...

Der Bundesrat will die Kettenhaltung von Hunden nicht verbieten

20.05.18

Die am 14. Dezember 2017 von der SP-Nationalrätin Martina Munz eingereichte Motion 17.4171 verlangt ein Verbot der Kettenhaltung bei Hunden.

Martina Munz sieht grossen Handlungsbedarf im Bereich der Ketten- und Zwingerhaltung von Hunden. Die gesetzlichen Grundlagen sind nicht ausreichend, um Hunden, die soziale Wesen mit einem grossen Beschäftigungsbedürfnis sind, ein artgerechtes Leben zu ermöglichen. Die Vorschriften der Tierschutzverordnung (TSchV) sind minimal und deren Einhaltung ist schlecht kontrollierbar.

Gemäss Artikel 71 Absatz 3 TSchV müssen sich angebunden gehaltene Hunde während des Tages mindestens fünf Stunden frei bewegen können. Sie verbringen also den Grossteil ihrer Lebenszeit an einer kurzen Laufkette und in einem meist sehr beschränkten Lebensraum, was nicht artgemäss...