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Verkauf von Pelzen – 90 Prozent der Läden halten sich nicht an die Deklarationsvorschriften

27.11.2017

Wie wird die Pelzdeklarationsverordnung in der Schweiz umgesetzt?

Seit dem 1. März 2013 müssen alle Läden, die in der Schweiz Pelze verkaufen, auf jeder Etikette folgende Informationen angeben: den Namen der Tierart (Art. 3), das Herkunftsland des Fells (Art. 4), die Art der Haltung oder die Fangmethode (Art. 5). Diese Informationen müssen gut sichtbar und leicht leserlich auf dem Produkt angegeben werden (Art. 7).

Vom 25. September bis 24. November 2017 hat die LSCV in den Kantonen Genf, Waadt, Freiburg und Bern 71 Läden kontrolliert, die Pelze verkaufen. 90 % der kontrollierten Läden hielten sich nicht an die Verordnung. In 25 Läden wurden die Pelze sogar ohne jegliche...

Offener Brief an die Mitglieder der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates (WBK-SR)

23.11.2017

WBK-SR / Ablehnung der Motion 15.3832 «Importverbot für tierquälerisch erzeugte Produkte»

Sehr geehrte Frau Ständerätin Sehr geehrter Herr Ständerat

Mit grosser Enttäuschung haben wir zur Kenntnis genommen, dass Ihre Kommission die oben genannte Motion mit neun zu null Stimmen und einer Enthaltung zur Ablehnung empfohlen hat. Es ist befremdlich, dass kein einziges Kommissionsmitglied auch nur die geringste Empathie für Tiere gezeigt hat, die unter schrecklichen Bedingungen gehalten und getötet werden.

Glauben Sie wirklich, dass Tiere nichts weiter als ein Rohstoff sind, den wir nach Belieben nutzen können?

Keines der Produkte, die vom Verbot durch die Motion betroffen wären, ist für unser Wohlbefinden oder unsere Ernährung notwendig....

WBK-SR / Ablehnung der Motion 15.3832 «Importverbot für tierquälerisch erzeugte Produkte»

13. Oktober 2017

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates (WBK-SR) hat die Motion im Hinblick auf die nächste Parlamentssession mit neun zu null Stimmen und einer Enthaltung zur Ablehnung empfohlen.

Dass kein einziges Kommissionsmitglied auch nur die geringste Empathie für Tiere gezeigt hat, die unter schrecklichen Bedingungen gehalten und getötet werden, überrascht kaum, wenn man die Zusammensetzung der Kommission betrachtet: Die Mehrheit der Mitglieder stimmen systematisch gegen alle Vorlagen, die auf eine Verbesserung des Tierwohls abzielen. So etwa Ivo Bischofberger (CVP), Joachim Eder (FDP), Olivier Français (FDP), Brigitte Häberli-Koller (CVP), Werner Luginbühl (BDP), Géraldine Savary (SP) und Anne Seydoux-Christe (CVP).

Der Ständerat wird die Motion vermutlich in der...